Schwerpunktveranstaltungen

Filderspitzkraut Kopfbild

Markt der Arche des Geschmacks

»Essen, was man retten will!«

  • SO, 27.09. , 11:00 bis 17:00 Uhr

Auch dieses Jahr warten beim Markt der Arche des Geschmacks wieder zahlreiche alte Obst-, Gemüse- und Getreidesorten auf eine Entdeckung mit allen Sinnen. Lassen Sie sich über den Markt treiben und kosten Sie ausgewählte Passagiere der Arche des Geschmacks aus Baden-Württemberg. Langjähriger Kooperationspartner des Markts ist die Stuttgarter Regionalgruppe von Slow Food Deutschland. In der Arche des Geschmacks sammelt Slow Food historische Arten, Sorten, Tierrassen und traditionelle Zubereitungsweisen von Lebensmitteln, die heute in Vergessenheit geraten sind. Damit setzt sich die internationale Bewegung für deren Erhalt ein. Sie regt Konsumentinnen und Konsumenten an, ihren Blick für die kulinarische Vielfalt regionaler Produkte über die Supermarktregale hinaus zu weiten.

Von Alblinse bis Ziegenkäse genießen Museumsgäste die regionale Vielfalt

An zahlreichen Ständen locken engagierte Erzeugerinnen und Produzenten mit einer breiten Palette an Produkten aus dem Kreis der Archepassagiere zum Probieren und zum Schlemmen vor Ort oder daheim. Das Angebot umfasst unter anderem knackige Luikenäpfel, ganze Zöpfe der Zwiebel Höri-Bülle, frisch gehobeltes Filderspitzkraut, prickelnden Cidre aus regionalen Apfelsorten, duftende Backwaren aus Dickkopfweizen sowie Fleisch-, Wurst- und Käsewaren vom Hinterwälder Rind und der Thüringer Waldziege.

Sonntagsmittagsmenü vom Sundheimer Huhn

Eine Besonderheit in diesem Jahr ist das 5-gängige Archemenü rund um das Sundheimer Huhn, das von Slow Food Chef Alliance Koch Markus Eberhardinger vom Bäckerhaus Roßwälden zubereitet und im Stucksaal der Museumsgastronomie serviert wird. Dazu schenkt Helmut Dolde seine Weine aus.

5-gängiges Archemenü

  • Variation vom Sundheimer Huhn
    mit Alblinsen und Luikenapfel
  • Teufelsei vom Sundheimer Huhn
    mit Cipolle di Certaldo und Filderspitzkraut
  • Gaisburger Marsch vom Sundheimer Huhn
    mit schwäbischem Dickkopf-Weizen, Höri-Bülle und Bamberger Hörnle
  • Brust und Keule
    mit Schwabenbohnen, Grünkern und böhmischen Trüffeln
  • Gaishirtle “Helene” mit Musmehl

Beginn: 12:00 Uhr
Preis für 5 Gänge inklusive Getränke und Kaffee: 110 Euro zzgl. Museumseintritt
Verbindliche Anmeldung: direkt beim Bäckerhaus unter kontakt@zumbaeckerhaus.de oder telefonisch unter 07163/8757.

Weitere Infos dazu und zum Sundheimer Huhn unter Sonntag-Mittagsmenü Sundheimer Huhn – Slow Food Deutschland.

Weiteres Programm

11:00–17:00 Uhr

Marktbetrieb

Mitmachen & Probieren

11:00–17:00 Uhr

VORFÜHRUNG & MITMACHEN
Filderspitzkraut hobeln
Albrecht Haiplik
Albdorf, Hüle

12:00–14:00 Uhr

VERKOSTUNG
Schwarzer Brei
Team Museumspädagogik, Freilichtmuseum Beuren
Haus 21, Wohn-Stall-Haus aus Beuren, Stube

12:00–16:00 Uhr

MITMACHEN
Wir fermentieren Gemüse aus den Museumsgärten
Team Museumspädagogik, Freilichtmuseum Beuren
Zentrum Museumspädagogik (Anbau), Haus 12

16:00 Uhr

VERKOSTUNG
Archepassagiere – Kulinarische Schätze mit Tradition
Ingo Plessing, Slow Food Stuttgart
Erlebnis.Genuss.Zentrum, Haus 25

Führungen und Vorträge

14:00 Uhr

FÜHRUNG (ca. 45 Min)
Auf den Spuren der Albschnecke
Rita Goller, Biosphärenbotschafterin, Alb-Guide
und Schneckenzüchterin
Schneckengarten (auf der Wiese hinter Haus 6 im Albdorf)

15:00 Uhr

VORTRAG
Alte Sorten neu wertschätzen – Backen mit Dickkopf-, Rotkorn und Binkelweizen
Jan Sneyd, Pflanzenzüchter & Susanne Erb-Weber,
Bäckerhaus Veit
Vor Haus 15, Rathaus aus Häslach

Kooperationen

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit Slow Food Deutschland e.V. statt. Der Verein organisiert sich in regionalen Gruppen, das Convivium Stuttgart ist langjähriger Partner des »Markts der Arche des Geschmacks« im Freilichtmuseum Beuren.

Parken & Pendelbus

Am Sonntag, 27. September, steht in Owen bei der Firma Leuze (Straße “In der Braike”) ein Ausweichparkplatz zur Verfügung. Von dort bringt ein kostenloser Pendelbus die Gäste ab 10:30 Uhr regelmäßig zum Freilichtmuseum und wieder zurück. Der bisherige Ausweichparkplatz im Tiefenbachtal besteht nicht mehr; dort gibt es auch keinen Pendelbus.